Es musste irgendwann geschehen: Porsche übernimmt Bugatti
« Es musste irgendwann geschehen », sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender von Porsche, zur überraschenden Übernahme von Bugatti. Am 15. Juni 2026 gab Porsche offiziell bekannt, dass es seine Anteile an der Luxusmarke Bugatti vollständig übernimmt und sich damit aus dem Joint-Venture Bugatti Rimac zurückzieht.
Porsche übernimmt Bugatti und zieht sich aus Rimac zurück
Porsche hält seit 2021 45 Prozent an Bugatti Rimac, während die Mehrheit von 55 Prozent bei der Rimac Group liegt, die von Mate Rimac gegründet wurde. Nun plant Porsche, nicht nur seine Anteile an Bugatti Rimac zu verkaufen, sondern auch rund 20 bis 24 Prozent seiner Beteiligung an der Rimac Group selbst.
Diese Entscheidung markiert das Ende der direkten Einflussnahme von Porsche auf Bugatti. Dennoch bleibt Porsche über seine verbleibenden Anteile an Rimac indirekt mit der Marke verbunden. Der Wert des Joint-Ventures wird auf etwa eine Milliarde Euro geschätzt.
Mate Rimac strebt an, die Kontrolle über Bugatti vollständig zu übernehmen, um Investitionsentscheidungen schneller und unabhängiger treffen zu können. « Wir wollen die Zukunft von Bugatti ohne Verzögerungen gestalten », erklärt Rimac in einer Pressemitteilung.
Finanzinvestoren bereiten Übernahmeangebot vor
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Parallel zu Rimacs Plänen bereiten Finanzinvestoren wie HOF Capital und BlueFive Capital ein gemeinsames Angebot vor, um die Porsche-Anteile zu übernehmen. Diese Investoren sehen in Bugatti eine wertvolle Marke mit großem Wachstumspotenzial im Luxussegment.
« Die Übernahme durch Porsche war lange erwartet, aber die Beteiligung von Finanzinvestoren könnte neue Impulse bringen », meint Corentin Marty, Analyst bei TP Icap. Er weist darauf hin, dass Porsche mit dem Verkauf Kapital freisetzen will, um sich stärker auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren.
Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die Automobilindustrie sich rasant wandelt. Elektromobilität und Digitalisierung erfordern hohe Investitionen, die Porsche offenbar durch den Verkauf seiner Beteiligungen finanzieren möchte.
Reaktionen aus der Branche und bei den Mitarbeitern
Die Nachricht sorgt für gemischte Gefühle bei den Beschäftigten von Bugatti. Einige Mitarbeiter zeigen sich besorgt über die Zukunft der Marke unter neuer Führung. « Wir hoffen, dass die Tradition und Exklusivität von Bugatti erhalten bleiben », sagt ein langjähriger Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte.
Andere sehen in der Übernahme eine Chance für Innovation und Wachstum. « Mate Rimac ist ein Visionär, der Bugatti in die Elektromobilität führen kann », betont Julia Meier, Expertin für Luxusautomobile.
Auch Branchenkenner wie Stefan Köhler, Professor für Automobilwirtschaft, erkennen die strategische Bedeutung der Übernahme: « Porsche setzt auf Effizienz und fokussiert sich auf seine Kernmarken. Bugatti unter Rimac könnte agiler und moderner werden. »
Ein Wendepunkt in der Geschichte von Bugatti
Bugatti, gegründet 1909, hat eine lange Tradition als Hersteller von Supersportwagen. Die Zusammenarbeit mit Rimac begann 2021, um die Elektromobilität in der Luxusklasse voranzutreiben. Nun endet diese Phase mit der vollständigen Übernahme durch Porsche.
Die Entscheidung spiegelt den Wandel in der Automobilbranche wider, in der Flexibilität und schnelle Innovationszyklen entscheidend sind. Mate Rimac will die Marke Bugatti neu positionieren und stärker auf elektrische Antriebe setzen.
« Der Schritt ist mutig, aber notwendig », sagt Oliver Blume. « Wir sind überzeugt, dass Bugatti unter neuer Führung eine glänzende Zukunft hat. »
Lena Wagner ist die Seele des Blogs. Als echte Münchnerin mit einem Händchen für die feinen italienischen Aromen, teilt sie ihre Liebe zur perfekten Pizza und zur bayerischen Gastlichkeit. Lena weiß, wie man herzhafte Tradition und mediterrane Leichtigkeit harmonisch verbindet. Sie gibt hier die besten Tipps, neue Kreationen und alles über unsere Spezialitäten.
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